Wir sind wütend. Wütend darüber, dass Ungleichheit, Diskriminierung und Gewalt weiterhin unseren Alltag prägen. Wir leben in einer Gesellschaft, in der geschlechtsspezifische Gewalt nicht konsequent bekämpft wird, in der Löhne ungleich verteilt sind und die Care-Arbeit die wir leisten unsichtbar macht. Besonders betroffen sind Frauen, migrantische Personen, queere Menschen und andere benachteiligte Gruppen: Sie tragen die Folgen eines Systems, das Ungleichheiten fortschreibt und verstärkt. Ein System, dass uns nicht beschützt obwohl im letzten Jahr so viele Femizide stattgefunden haben wie noch nie. Diese Ungerechtigkeit ist kein Zufall – sie ist Teil eines Systems, dass auf den Pfeilern des Kapitalismus und dem Patriarchat steht. Ein System, dass uns klein und leise will. Unsere Wut richtet sich gegen diese strukturellen Ungerechtigkeiten. Gegen eine Arbeitswelt, die uns ausbeutet und entwertet. Gegen politische Entscheidungen, die notwendige Investitionen in Bildung, Betreuung und Pflege vernachlässigen. Gegen das Schweigen und Wegsehen bei Gewalt und Diskriminierung. Doch wir bleiben nicht still. Wir solidarisieren uns mit den internationalen feministischen Bewegungen! Wir streiken, weil wir diese Zustände nicht länger akzeptieren. Wir streiken, weil sich etwas ändern muss. Aber wir beugen uns nicht. Wir nehmen uns die Strassen, Quartiere und die ganze Stadt und sagen: so nicht mit uns!
Streik auch du!
Komm am 14. Juni auf die Strasse und beteilige dich am Feministischen Streik.
Ort: INFOS FOLGEN
Treffen: ca. 13:00
Redebeiträge: ca. 13:30
Abmarsch: ca. 15:00
Gemeinsam machen wir unsere Forderungen sichtbar! Gemeinsam kämpfen wir für eine solidarische Zukunft!
Unsere Forderungen:
- Konsequente Bekämpfung von geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt
- Anerkennung und faire Bezahlung von Care-Arbeit
- Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich
- Ausbau und öffentliche Finanzierung von Betreuungs- und Pflegeangeboten
- Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit
- Stärkung der sozialen Sicherheit und Renten für alle
- Femizid und Incel-attentate müssen in der Statistik berücksichtig werden
- Es muss einen Lehrstuhl für Gendermedizin in Basel geben
Offen für alle, die sich von mindestens einer unserer Forderungen angesprochen fühlen.
Cis Männer zeigen sich solidarisch, indem sie sich im Hintergrund halten und Care-Arbeit in ihrem Umfeld übernehmen oder sich am Stand am Versammlungsort melden.
BEWILLIGUNG AUSSTEHEND. Infos folgen in den nächsten Wochen!